Anlässlich des Deutsch-Amerikanischen Freundschaftstages und zur Feier der langjährigen Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Chicago lädt das English Theatre of Hamburg zu einem besonderen Abend voller Live-Performance, kulturellem Austausch und Gemeinschaft ein.
Im Mittelpunkt des Abends steht das gefeierte absurdische Theaterstück THE HUNCHBACK VARIATIONS von Mickle Maher, vorgestellt von der in Chicago geborenen Regisseurin Rebecca Garron. Im Anschluss an das Stück werfen wir einen Blick auf die Theaterlandschaft Chicagos und das Erbe des Absurden im amerikanischen Theater.
Ganz im Sinne von Verbindung und Zusammenarbeit kommen zudem Vertreter verschiedener amerikanischer Clubs und Institutionen in Hamburg zu Wort. In kurzen Beiträgen stellen sie die lebendige und vielfältige transatlantische Gemeinschaft unserer Stadt vor.
Abgerundet wird der Abend durch einige musikalische Überraschungen sowie einen gemütlichen Empfang, der Raum für Austausch und Begegnung bietet. Gemeinsam feiern wir, wie Kunst, Freundschaft und kultureller Dialog uns immer wieder aufs Neue verbinden.
Anton Tschechow schrieb am Ende seines Stücks Der Kirschgarten:
„Plötzlich ertönt in der Ferne ein Ton, wie aus dem Himmel kommend, wie das Reißen einer Saite, das langsam und traurig verklingt.“
Diese Bühnenanweisung – eine der berühmtesten der Theatergeschichte – beschäftigt Klangdesigner seit über einem Jahrhundert.
In THE HUNCHBACK VARIATIONS nimmt sich der Dramatiker Mickle Maher dieser Herausforderung auf höchst absurde Weise an: Er lässt zwei der berühmtesten tauben Figuren der Kulturgeschichte – Ludwig van Beethoven und Quasimodo, den fiktiven Glöckner von Notre-Dame – gemeinsam versuchen, genau diesen Klang zu erschaffen. In elf humorvollen, teils skurrilen Szenen („Variationen“) erleben wir ihr vergebliches Ringen – erschwert durch ihre Taubheit, schlechte Arbeitsbedingungen und die Tatsache, dass Beethoven Der Kirschgarten noch gar nicht zu Ende gelesen hat.
Das Stück ist eine kluge und zugleich berührende Auseinandersetzung mit der Frage nach Klang, Musik und Performance – und eine tiefgründige Meditation über künstlerische Zusammenarbeit und den kreativen Prozess.
(Text: The English Theatre)
Das Amerikazentrum Hamburg unterstützt diesen besonderen Abend des English Theatre gerne.
Diese Veranstaltung ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie deutsch-amerikanische Freundschaft durch Kultur und Kunst gestärkt wird.
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Wussten Sie schon?
Der Deutsch-Amerikanische Freundschaftstag wird jedes Jahr am 6. Oktober gefeiert. Er wurde 1983 von US-Präsident Ronald Reagan ins Leben gerufen, um die tiefen kulturellen, historischen und politischen Verbindungen zwischen Deutschland und den USA zu würdigen.
Dieser Tag ehrt die Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner deutscher Herkunft – eine der größten Bevölkerungsgruppen in den Vereinigten Staaten – und erinnert an die langjährige Partnerschaft beider Länder in Bereichen wie Diplomatie, Handel, Bildung, Verteidigung, Wissenschaft und Kultur.




